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KI-gesteuerte Software-Fluidität

Was ist die These der Software-Fluidität?

Das sogenannte Vibe Coding ermöglicht es Entwicklern und Nicht-Entwicklern, Software extrem schnell zu prototypisieren—das wissen wir. Aber wohin führt das? Wenn es fünf Minuten dauert, eine ganze Website zu generieren—oder, um des Arguments willen, beschränken wir unsere Erwartungen auf eine einzelne Funktion innerhalb einer bestehenden Plattform, was vielleicht 20 Sekunden dauern könnte? Wenn das stimmt, was hindert uns daran, für jeden Besucher eine andere Funktion zu generieren? Eine Funktion für jeden Kunden anzupassen?

Wie Materie verwandelt sich dieser einst solide Block von Software nun in etwas Fluides.

Was bedeutet das für die Branche?

Was wir sehen, ist ein unendlicher Appetit auf neue Softwarelösungen. Das Einzige, was die Einführung bremst, ist der Preis. Wir sprechen nicht von monolithischen Werbe- und Marketinglösungen; wir sprechen von kleinen Integrationen, die gerade genug helfen, um die Hürde der manuellen Arbeit zu überwinden.

KI ermöglicht es uns, schnell und effizient zu bauen und Lösungen schnell zu testen und zu validieren. Das senkt den Preis und bringt mehr Kunden. Also sagen wir: nur her damit.

Praktische Anwendungen

Vor einigen Jahren, während des Höhepunkts der Ukraine-Kriegskrise, flohen viele Flüchtlinge nach Polen. Dies belastete das System zur Flüchtlingsbetreuung enorm. Freiwillige mussten Menschen an Bahnhöfen, Autobahnraststätten und Bushaltestellen treffen, um sie zu Unterkünften zu leiten und Essen und Wasser bereitzustellen.

Es entstand ein Bedarf. In Zusammenarbeit mit einer in Polen ansässigen NGO entwickelten wir bei C9 Group Voluntarius—eine sehr einfache Plattform für das Freiwilligenmanagement, die koordinierte Bemühungen zur Unterstützung von Flüchtlingen ermöglichte.

Nachdem wir dieses Produkt hatten, begannen wir, nach anderen NGOs zu suchen. Was wir fanden, überraschte uns. Es gab keinen Giganten im Bereich des Freiwilligenmanagements—nur ein paar veraltete Systeme, die dringend modernisiert werden mussten. Dies trieb Manager immer wieder zurück zu Tabellenkalkulationen.

Der Grund? Aufgrund der dynamischen Natur der Freiwilligenarbeit kann es keine Einheitslösung geben. Entweder hat ein System zu viele Funktionen, mit einer steilen Lernkurve und einem hohen Preis, oder zu wenige Funktionen, die den tatsächlichen Bedürfnissen nicht gerecht werden.

Hier kann KI eingreifen und helfen. Es war noch nie so einfach, neue Funktionen zu entwickeln; wir brauchen nur Plattformen, die flexibel genug sind, um diese Art von Fluidität zu ermöglichen—was die Kosten für anpassbare Software dramatisch senkt.

Fazit

Ein Blick in die Zukunft zeigt uns, dass Software günstig, weit verbreitet und—vor allem—extrem anpassungsfähig, individualisierbar und fluid werden wird.

Willkommen in der Zukunft.